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Frost/NixonDeutschsprachige Erstaufführung Von Peter Morgan; Regie: Michael Bogdanov Mit Michael Ehnert, Jennifer Ehnert, Thomas B. Hoffmann, Volker Lechtenbrink, Johnny Müller, Roland Renner, Uwe Serafin, Markus Stolberg Drei Jahre lang schweigt Richard Nixon nach seinem Rücktritt in Folge der Watergate-Affäre, bis sich der stahlharte und überaus redegewandte Ex-Präsident im Sommer 1977 auf eine exklusive Reihe von Fernsehgesprächen einlässt, um über seine Amtszeit zu sprechen. Die Erwartungen sind hoch, Einzelheiten und Hintergründe zu erfahren. Nixons überraschende Wahl für den Moderatoren der Sendereihe fällt auf den bis dahin eher als windig bekannten britischen Moderator und Entertainer David Frost - wahrscheinlich in der Hoffnung, leichtes Spiel mit ihm zu haben, um sich so ohne große Gegenwehr einen Platz in den Herzen und Köpfen der Amerikaner zurückzuerobern. Frost jedoch hat es sich in den Kopf gesetzt, den Ex US-Präsidenten Richard Nixon vor laufenden Kameras dazu zu bringen, zuzugeben, dass er die amerikanische Nation belogen hat. Ein nervenaufreibender Kampf zweier Showgiganten, bei dem es – auch – um sehr viel Geld geht, beginnt. Die TV-Duelle zwischen den Beiden avancierten zur Legende. Die finale Episode sahen 45 Millionen Amerikaner - die bis heute höchste Einschaltquote für ein politisches Programm und ein Meilenstein der TV-Geschichte, weil „Underdog“ Frost den gewandten Rhetoriker Nixon auf der Zielgeraden doch noch spektakulär zu Fall brachte. „Frost/Nixon" blickt vor und hinter die Kulissen dieser denkwürdigen Begegnung, die für beide zum öffentlichen Moment der Wahrheit wird. Spannung pur.
Pressestimmen "Volker Lechtenbrink brilliert als Machtmensch" HAMBURGER ABENDBLATT "Niemals hätten wir geglaubt, eine Wahlempfehlung aussprechen zu dürfen. Und wenn doch, dann auf gar keinen Fall eine so bedeutende, wie die zur Wahl des amerikanischen Präsidenten. Nun aber kommt der Hammer: Zur Wahl stehen erneut Kennedy und Nixon. Und wir empfehlen Nixon. Das alles hätten wir bis vor kurzem nicht für möglich gehalten, aber der Saisonauftakt an den Hamburger Theatern beschreibt halt amerikanische Geschichte." DIE WELT "Fazit: bravourös gespieltes Politdrama um zwei ausgebuffte Selbstdarsteller." HAMBURGER MORGENPOST
Wiederaufnahme 8. Februar 2012 Vorstellungen bis 4. März 2012
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