Von Theresia Walser Regie: Michael Bogdanov
Mit Kristian Bader, Peter Bause, Nicki von Tempelhoff
„Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“ wurde 2006 in Mannheim uraufgeführt und von der Presse hoch gelobt. Im Stück verbindet sich absurder Sprachwitz mit entlarvender Betroffenheitsprosa zu einem prallen, herzhaft-komischen Ganzen. Am Ende steht die Frage, über wen man denn jetzt eigentlich gelacht hat: Die selbstverliebten Schauspieler? Die Nazis? Das Theater?
Drei Schauspieler warten auf ihren Auftritt in einer Talkshow. Der berühmte Franz Prächtel (Peter Bause) und der prominente Peter Söst (Nicki von Tempelhoff). Beide sind durch ihre Darstellung als Hitler bekannt geworden. Der junge Ulli Lerch (Kristian Bader) hingegen hat „nur“ den Goebbels gespielt.
Und genau deswegen sind sie auch eingeladen: Sie sollen als Spezialisten für das Rollenfach »Nazigröße« darüber sprechen, wie es ist, den Diktator zu mimen. Weil der Moderator noch nicht da ist, fangen sie an zu plaudern, über ihr Metier, verhasste Regisseure, unfähige Kollegen und über ihre Figuren und die Darstellbarkeit des Bösen. Prahlerisch, eitel und egomanisch erörtern diese drei grandiosen Selbstdarsteller, wer denn wohl der beste Hitler war…
Neue Termine: 8. April / 6., 8., 13., 20., 23. Mai 2012
Pressestimmen
„Eine rasante Komödie voller Misanthropie, Größenwahn, Häme und Eitelkeit. Michael Bogdanov als Regisseur und drei erstklassige Schauspieler garantieren einen Abend bester Unterhaltung.“ Die Welt
„Es ist ein wahres Feuerwerk für Schauspieler, die sich über ihr Metier und die Spielbarkeit eines Hitler nach Herzenslust auslassen können. Saukomisch, ehrlich und keine Sekunde langweilig. Nicht enden wollender tosender Beifall belohnte eine gelungene Premiere.“ Suite 101
„Eine furiose Satire auf Eitelkeiten in der Theater- und Filmwelt.“ Hamburger Abendblatt
„Es ist eine herrliche Komödie, die die drei an einem Wackeltisch aufführen, angeleitet vom lustvollen Pointendompteur Bogdanov. Eine Liebeserklärung an das Theater mit seinen egomanen Selbstdarstellern.“ Die Welt
„Die Inszenierung von Michael Bogdanov gewinnt eine den Narzissmus des Schauspielers aufs Satirischste entlarvende Dynamik.“ Hamburger Abendblatt
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