Das kunstseidene Mädchen

 

von Irmgard Keun

Regie: Kai Wessel

Ausstattung: Maren Christensen

Mit Pheline Roggan

Doris das „kunstseidene Mädchen”, ist 18 Jahre, sie wohnt in einer kleinen Provinzstadt im Rheinland und arbeitet als Sekretärin in einem Anwaltsbüro. Die Enge und Tristesse der Kleinstadt ödet sie an. Sie träumt, wie fast jedes Mädchen in ihrem Alter, davon, etwas Großartiges zu werden. Sie will ein „Glanz” werden, eine schöne, edle Frau, die nicht nur von Anwaltsgehilfen und Kleinschauspielern, von Kneipenbekanntschaften und Halbkriminellen begehrt wird.

So stiehlt sie einen Pelzmantel, leiht sich von einer Freundin Geld und flieht nach Berlin.  Dort stürzt sie sich in das pulsierende Leben der Tanzhallen, Bars und Literatencafés. Aber ihre Affären mit Männern aus besseren Kreisen sind kurzlebig und die erträumte Filmkarriere bleibt Illusion. Doch Doris weiß sich zu trösten ...

"Das kunstseidene Mädchen", nach Irmgard Keuns Roman bietet eine Paraderolle für eine Schauspielerin.

„Ein durch und durch originelles Buch, das den Leser unwiderstehlich in seinen Wirbel von toller Laune, tiefem Gefühl und tragischer und komischer Verstrickung zieht.” Kurt Tucholsky

 Pressestimmen:

Faszinierend." Hamburger Morgenpost

Pheline Roggan glänzt an den Kammerspielen." Die Welt

„Diese spärliche Ausstattung und der gehaltvolle Text von Irmgard Keun geben Pheline Roggan viel Spielraum, sich zu entfalten und ganz der Rolle hinzugeben." Suite 101

Pheline Roggan schafft es, im frech-rotzigen Parlando der keunsschen Sprache jenen trocken-witzigen Ton zu treffen, jene schnellen Umschwünge zwischen Euphorie und Traurigkeit, Lachen und Tränen, die immer nur in blitzlichtartigen Spots das Gemüt der jungen Frau durchgeistern." Die Welt

Pheline Roggan entfaltet faszinierende Schauspielkunst". Hamburger Morgenpost

 

Vorstellungen:

25. und 29. März

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